Prämenstruelles Syndrom (PMS) in Magdeburg & Berlin: Zyklusbeschwerden natürlich behandeln
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Kennst du das Gefühl, dass dich kurz vor den Tagen eine tiefe Erschöpfung einholt, die Stimmung plötzlich kippt oder der Bauch schmerzhaft spannt? Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) – und seine schwerere Ausprägung, die PMDS (Prämenstruelle Dysphorische Störung) – betrifft einen Großteil aller Frauen im gebärfähigen Alter. Die Tage vor den Tagen werden oft zur emotionalen und körperlichen Zerreißprobe. In der klassischen Medizin beschränkt sich die Hilfe meist auf Schmerzmittel oder die Verschreibung der Antibabypille, um den Zyklus künstlich zu unterdrücken. Die funktionelle Ganzheitsmedizin blickt tiefer: Wir untersuchen die zelluläre Biochemie, hormonelle Dysbalancen, den Mikronährstoffstatus und das Nervensystem.
In meiner Praxis für Osteopathie & Integrative Medizin begleite ich Frauen mit PMS und PMDS mittels fundierter Diagnostik und integrativer Therapiekonzepte in Magdeburg und Berlin.
Was passiert im Körper beim Prämenstruellen Syndrom?
In der zweiten Zyklushälfte (Lutealphase) bereitet sich der weibliche Körper auf eine potenzielle Schwangerschaft vor. Die Hormone Östrogen und Progesteron sollten in dieser Zeit in einem harmonischen Verhältnis zueinander stehen. Bei Frauen mit PMS ist diese Balance gestört.
Sehr häufig sinkt das beruhigende Hormon Progesteron zu schnell ab, während ein relatives Übergewicht an Östrogen bestehen bleibt. Diese sogenannte Östrogendominanz beeinflusst nicht nur das Gewebe im Unterleib, sondern wirkt direkt auf die Neurotransmitter im Gehirn (wie das Glückshormon Serotonin). Bei einer PMDS reagiert das Nervensystem zudem genetisch bedingt extrem empfindlich auf die völlig normalen hormonellen Schwankungen. Eine erfolgreiche Therapie muss daher exakt an dieser neuroendokrinen Schnittstelle ansetzen.
Die vielschichtigen Symptome von PMS & PMDS
Die Anzeichen des Prämenstruellen Syndroms beginnen meist 4 bis 14 Tage vor dem Einsetzen der Menstruation und verschwinden mit Beginn der Blutung schlagartig. Sie unterteilen sich in körperliche und psychische Beschwerden:
Psychische Symptome & PMDS-Verstimmungen
Typisch sind plötzliche Reizbarkeit, unbegründete Traurigkeit, heftige Stimmungsschwankungen, Angstzustände, innere Unruhe und eine ausgeprägte emotionale Empfindlichkeit. Bei der PMDS stehen diese psychischen Symptome so extrem im Vordergrund, dass sie den Alltag temporär lahmlegen.
Körperliche Beschwerden & Mastodynie
Frauen klagen häufig über schmerzhaftes Spannen oder Schwellungen in den Brüsten (Mastodynie), ziehende Unterleibsschmerzen, krampfartige Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen in den Beinen sowie hartnäckige Kopfschmerzen oder zyklusabhängige Migräne-Attacken.
Vegetative Störungen & Erschöpfung
Hinzu kommen oft eine bleierne Müdigkeit, Heißhungerattacken (besonders auf Süßes oder Salziges), Ein- und Durchschlafstörungen sowie Konzentrationsprobleme und ein Gefühl von Gehirnebel (Brain Fog).
Verdeckte biologische Trigger: Warum gerät der Zyklus aus dem Lot?
In der funktionellen Medizin betrachten wir PMS selten als isoliertes Problem der Eierstöcke. Das hormonelle Gleichgewicht wird maßgeblich durch andere Körpersysteme beeinflusst:
- Chronischer Stress & Nebennierenschwäche: Bei Dauerstress produziert der Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol. Da Cortisol aus denselben biochemischen Bausteinen wie Progesteron gebaut wird, „stiehlt“ chronischer Stress dem Körper das Baumaterial für das beruhigende Gelbkörperhormon (Progesteron-Pregnenolon-Steal-Effekt). Mittels einer HRV-Messung machen wir diesen Stresslevel für Ihr Nervensystem sichtbar.
- Leberüberlastung & Östrogenabbau: Die Leber ist dafür zuständig, verbrauchtes Östrogen abzubauen und auszuscheiden. Arbeitet die Leber unbemerkt auf Sparflamme (z. B. durch Umweltgifte oder Nährstoffmängel), zirkuliert zu viel altes Östrogen im Körper und befeuert die PMS-Symptomatik (Umweltmedizin).
- Darmdysbiose (Das Estrobolom): Bestimmte Bakterien im Darm (das sogenannte Estrobolom) können bereits abgebautes Östrogen wieder reaktivieren, sodass es über die Darmschleimhaut zurück ins Blut gelangt. Ein gezielter Darmfloraaufbau ist daher oft ein wichtiger Schlüssel der Therapie.
- Mikronährstoffmängel: Für die Regulierung von Progesteron und die Stabilität des Nervensystems benötigt der Körper dringend Cofaktoren wie Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Fettsäuren. Fehlen diese, verstärken sich die Krämpfe und die emotionale Achterbahn.
Mein integrativer Therapie- und Diagnostikfahrplan
In meiner Praxis löse ich das hormonelle Rätsel des Prämenstruellen Syndroms systematisch und individuell:
- Präzise Labordiagnostik: Über einen spezialisierten Hormon-Speicheltest in der zweiten Zyklushälfte messen wir das exakte Verhältnis von Östradiol und Progesteron sowie das Stresshormon Cortisol im Tagesprofil. Ergänzend prüfen wir wichtige Vitalstoffdepots im Blut (Labordiagnostik).
- Bioidentische Hormontherapie: Liegt ein nachgewiesener Progesteronmangel vor, gleichen wir diesen sanft mit bioidentischen Hormonen (meist als pflanzlich basierte Cremes, z. B. gewonnen aus der Yamswurzel) aus. Diese passen perfekt in Ihre Zellrezeptoren und regulieren den Zyklus ohne die Nebenwirkungen künstlicher Hormone (Bioidentische Hormontherapie).
- Phytotherapie (Pflanzenheilkunde): Wir nutzen die Kraft bewährter Frauenkräuter. Heilpflanzen zur Regulierung des Prolaktinspiegels und zur Unterstützung der körpereigenen Hormonbildung.
- Orthomolekulare Medizin & Osteopathie: Wir gleichen Nährstoffmängel über die Mikronährstoffmedizin oder stärkende Infusionstherapien gezielt aus. Da mechanische Blockaden im Becken den Lymphabfluss im Unterleib stören, kombinieren wir die biochemische Therapie ideal mit sanften Griffen der parietalen und viszeralen Osteopathie.
Ihre Praxis für ganzheitliche Frauengesundheit
Als Heilpraktiker betrachte ich den weiblichen Zyklus als einen sensiblen Spiegel der Allgemeingesundheit. Wenn wir alle Rädchen – von den Nebennieren über die Leber und den Darm bis hin zur Statik des Beckens – wieder in Balance bringen, kann Ihr Zyklus wieder zu einer schmerzfreien und kraftvollen Phase des Monats werden.
- Standort Magdeburg: Besuchen Sie mich in der Praxis für Osteopathie & Integrative Medizin Magdeburg.
- Standort Berlin: Für Patientinnen aus Berlin und Brandenburg steht die Praxis in Berlin-Köpenick zur Verfügung.
Häufige Fragen zum Prämenstruellen Syndrom (FAQ)
Kann Mönchspfeffer bei jedem PMS-Typ helfen?
Mönchspfeffer ist eine hervorragende Heilpflanze, die besonders gut hilft, wenn das PMS durch einen erhöhten Prolaktinspiegel oder einen leichten Gelbkörperhormonmangel bedingt ist. Da PMS-Symptome jedoch sehr unterschiedliche biochemische Ursachen haben können (z. B. reine Histaminüberlastung oder Nebennierenerschöpfung), wirkt Mönchspfeffer nicht bei jeder Frau gleich. Eine vorherige Laboranalyse sichert ab, ob die Pflanze optimal zu Ihrem Hormonprofil passt.
Wie hängen PMS und Histamin zusammen?
Es gibt eine enge Wechselwirkung: Östrogen stimuliert die Mastzellen des Immunsystems dazu, Histamin auszuschütten. Gleichzeitig hemmt Östrogen das Enzym DAO, das für den Histaminabbau zuständig ist. Liegt eine Östrogendominanz in der zweiten Zyklushälfte vor, kann dies kurz vor den Tagen eine temporäre Histaminintoleranz mit Kopfschmerzen, Blähbauch und Hautjucken auslösen.
Werden die Kosten für die PMS-Behandlung von den Kassen erstattet?
Die Abrechnung erfolgt transparent nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Private Krankenversicherungen und Heilpraktiker-Zusatzversicherungen erstatten die Kosten für die Diagnostik und die Behandlung je nach Ihrem gewählten Tarif häufig ganz oder zu großen Teilen. Gesetzlich versicherte Patientinnen tragen die Kosten als Selbstzahler.
Gewinne Sie Ihre Lebensqualität und Zyklusbalance zurück
Die Tage vor den Tagen müssen keine verlorene Zeit im Kalender sein. Packen wir das hormonelle Ungleichgewicht gemeinsam an der biologischen Wurzel an. Nutzen Sie unser praktisches Online-Buchungstool, um Ihren Wunschtermin für eine fundierte PMS-Erstanamnese zu sichern.
