Prämenstrulles Syndrom

Unter PMS wird das Prämenstrulle Syndrom verstanden. Dies ist ein komplexes Beschwerdebild, welches sich i.d.R. 4 bis 14 Tage vor Eintreten der Regelblutung einstellt. Der Schweregrad variiert dabei sehr stark und es gibt die verschiedensten Auslöser der Beschwerden. Das prämenstruelle Syndrom ist dabei unter keinen Umständen eine Normalsituation. Konventionelle Hormontherapien können ein prämenstruelles Syndrom begünstigen. Um dies auszuschließen veranlasse ich eine umfangreiche Hormondiagnostik. Als weiterführende Maßnahme wird mittels pflanzenheilkundlicher Mittel eine Neueinstellung und Modifikation des endokrinen Systems (Hormonsystem) vorgenommen.

Folgende Beschwerden können sich zeigen:

  • Ödeme und Gewichtszunahme
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Übelkeit
  • Kreislaufbeschwerden
  • Durchfall
  • Unterleibskrämpfe
  • Rückenschmerzen
  • Reizüberempfindlichkeit
  • Migräne
  • Entzündungszeichen im Körper
  • Angstzustände
  • Reizbarkeit
  • Kontrollverluste
  • Stimmungsschwankungen
  • Menstruationsbeschwerden (z.B. schmerzhafte Menstruation)
  • u.v.m.

Die Ursachen sind wie bereits erwähnt sehr vielfältig und umfassen u.a. Hormonstörungen, Ernährungsstress, osteopathische Läsionen und Umweltbelastungen. Eine ganzheitliche Diagnostik und Therapie sind hier zielführend.

Aus osteopathischer Sicht führen vor allem alte Operationsnarben und vergangene Entzündungen im Unterleib zu Dysfunktionen der Beckengelenke und der Faszien im kleinen Becken. Dadurch können, wenn sich die Gebärmutter im Rahmen der Menstruationsblutung kontrahiert (anspannt) erhebliche Schmerzen entstehen und zahlreiche Begleitbeschwerden wie Schmerzen der Wirbelsäule und Verdauungsprobleme entstehen.

Einige Nahrungsmittel enthalten entzündungsfördernde Inhaltsstoffe. Daher ist eine individuelle Anpassung der Ernährungsweise sinnvoll. Des Weiteren benötigt der Organismus genügend Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente), damit der Zyklus naturgemäß ablaufen kann. Diese können auch zur Minderung von Entzündungsmediatoren beitragen.